Wer mehrere Tage in Las Vegas ist, sollte s nicht versäumen einen Ausflug nach Boulder City zu unternehmen. Hier befindet sich 50 Kilometer südöstlich von Las Vegas der Hoover Staudamm.
Der Lake Mead ist im Jahre 1936 als künstlicher Stausee des Colorado River entstanden, der damals nach der Schneeschmelze in den Rocky Mountains immer wieder die Gegend überschwemmte. Im Sommer herrschte dagegen absolute Trockenheit.
Der Bau des Hoover Dam begann im Jahre 1931 und wurde nach dem 31. Präsidenten der USA - Herbert Clark Hoover benannt. Die Staumauer ist gewaltige 220 Meter hoch und 379 Meter lang. Das im Jahre 1936 in Betrieb genommene Kraftwerk erzeugt mehr als 4 Mrd. kWh Strom im Jahr und sichert die Stromversorgung von Süd-Kalifornien, Arizona und Nevada.
Sehr auffällig ist der dramatische Wasserverlust, der durch die jahrelange Dürre biblischen Ausmaßes und die Wasserversorgung des Umlandes mit Millionen von Einwohnern und Touristen verursacht wurde. Das Schmelz- und Regenwasser aus den Rocky Mountains kann dies momentan nicht mehr ausgleichen Man kann dies sehr leicht am weißen Strandstreifen und den großen Inseln erkennen.
Um zum Staudamm zu gelangen, muss man eine Kontrollstation passieren, da der Staudamm natürlich ein Ziel für Anschläge sein könnte. Direkt am Hoover Dam gibt es ein kostenpflichtiges Parkhaus und Parkplätze. Wer auf die Colorado Seite fährt, kann am Hügel umsonst parken, muss aber ein paar Schritte gehen.
Der Blick auf und vom Staudamm ist schon spektakulär und wir können den Ausflug absolut empfehlen.